
Der österreichische ESC-Teilnehmer 2026 Cosmó (bürgerlich Benjamin Gedeon) spricht im Interview mit dem Eurovision-Podcast Merci, Chérie über sein Doppelleben zwischen Zahnmedizinstudium und Popkarriere, virale Erfolge mit Tanzschein – und den Umgang mit Häme im Netz.
Er ist 19, studiert Zahnmedizin und steht gleichzeitig für Österreich beim Eurovision Song Contest 2026 auf der Bühne: Cosmó alias Benjamin Gedeon lebt bewusst in zwei Welten. Sein Künstlername – inklusive Akzent – verweist auf seine ungarischen Wurzeln und ein Selbstverständnis als Kosmopolit. Die Trennung zwischen Privatperson und Bühnenfigur beschreibt er selbst am klarsten: „Benjamin sitzt im Hörsaal und sagt nichts – Cosmó lässt auf der Bühne die Sau raus.“
Musikalisch markiert Cosmó einen Neustart: weg vom englischen Pop-Rock, hin zu deutschsprachigem Dance-Pop. Sein Song Tanzschein ist mehr als ein Partytrack: „dass die Leute wieder mehr tanzen und dabei veraltete Rollenbilder hinter sich lassen“, sei die Idee dahinter. Dass der dazugehörige Tanz viral geht, überrascht ihn selbst und zeigt, wie sehr sein Ansatz aufgeht.
Auch mit Gegenwind kann er umgehen. Hass im Netz nimmt er wahr, aber nicht übermäßig ernst: „Der Ton könnte besser sein, aber ich kann es gut ertragen.“ Für seine Zukunft denkt er nicht in Entweder-oder-Kategorien: „Geht nicht beides? Zahnarztpraxis von 8 bis 12 – und abends auf der Bühne.“
Das gesamte Interview hört ihr hier:
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