Serhat ist zwei Mal für San Marino beim Eurovision Song Contest angetreten und noch immer für das beste Ergebnis des Landes verantwortlich. Dabei lief bei seiner ersten Teilnahme 2016 mit „I Didn’t Know“ noch nichts rund. „Ich wollte mit Hologrammen auf der Bühne stehen“, berichtete er im Interview mit dem Podcast „Merci, Chérie“. „Bei der ersten Probe haben wir gemerkt, dass das System nicht funktioniert. Wir mussten das ganze Staging ändern.“
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Bestes ESC-Ergebnis für San Marino mit „Say Na Na Na“
Damals schied der Sänger, der aus der Türkei stammt und fließend Deutsch spricht, im Halbfinale aus. Drei Jahre später gelang ihm der Finaleinzug – mit „Say Na Na Na“, das er selbst geschrieben hatte. „Ich wollte kein Liebeslied singen. Die Welt braucht sehr viel Positivität“, erklärte er den Gute-Laune-Song, mit dem er auf Rang 19 landete.
Damit ist Serhat bis heute der beste ESC-Act aus San Marino. 2025 in Basel scheiterte Gabry Ponte beim Versuch, das Resultat zu toppen. Das war in der Vergangenheit unter anderem auch Superstar Flo Rida gemeinsam mit Sängerin Senhit nicht gelungen. „Es ist natürlich eine Ehre für mich, dass ich immer noch der Beste bin. Aber das kann sich jedes Jahr ändern“, sagte Serhat, um für diesen Fall augenzwinkernd ein Comeback in Aussicht zu stellen: „Dann muss ich noch mal kommen, um einen besseren Platz zu machen.“
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Noch immer bei ESC-Partys zu sehen
Der 60-Jährige ist noch immer im ESC-Kosmos unterwegs. Im April 2025 trat er beispielsweise bei der Warm-up-Show des Eurovision in Concert in Amsterdam auf – immer mit seinem Hit „Say Na Na Na“ im Gepäck. „Ich fühle mich wie ein Gewinner. Diese ganze Liebe um mich herum und um das Lied, das haben nicht viele.“
Das gesamte Gespräch mit Serhat gibt es hier in der aktuellen „Merci, Chérie“-Folge zu hören:
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Foto: Sonja Riegel