Sängerin ela. war mit ihrer Band Elaiza beim Eurovision Song Contest 2014. An die Zeit in Kopenhagen hat sie allerdings nicht nur gute Erinnerungen, wie sie im Interview mit dem Podcast „Merci, Chérie“ verriet.
Elaiza-Proben beim ESC 2014 mit Hindernissen
Denn in Dänemark erwartete das Trio zunächst eine böse Überraschung. „Zu dem Zeitpunkt war es ja so, dass die Länder vor Ort für das Bühnenbild zuständig waren. Und wir haben einfach ein schwarz-weißes Schachbrett bekommen“, erzählte sie. Die Blumen und die Luftschlangen, die eigentlich geplant waren, fehlten. „Die TV-Produktion hat alles umgewirbelt. Wir hatten am Ende keine richtigen Proben.“ Erst beim Juryfinale kamen endlich die Luftschlangen dazu. „Das war so ein Chaos.“
Mit „Is It Right“ landeten Elaiza für Deutschland schließlich auf dem 18. Platz. Für ela. alles in allem aber trotzdem ein positives Erlebnis. „Der ESC war für mich der perfekte Opener und ein wirklich starker Start“, berichtete die 32-Jährige. „Nicht nur als Künstlerin, sondern vor allem als Autorin.“ Denn „Is It Right“ stammte aus ihrer Feder, es folgten zahlreiche Anfragen und Kollaborationen.
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Bislang zwei Alben auf Deutsch
Inzwischen ist ela. solo unterwegs – und hat die Sprache in ihren Songs gewechselt. „Ich finde die deutsche Sprache ist wirklich das ehrlichste, was es gibt. Ein Text in deiner Muttersprache haut dich um, da hörst du eher hin als auf irgendwelche Melodien“, so ihre Einschätzung. „Für mich war es ein Prozess. Ich habe immer mehr für andere auf Deutsch geschrieben und irgendwann festgestellt, dass es eigentlich ganz cool ist und ich es fühle.“ Zwei Alben hat sie bereits auf Deutsch veröffentlicht, das nächste ist für 2026 in Planung.
Das gesamte Gespräch mit ela. gibt es hier in der aktuellen „Merci, Chérie“-Folge zu hören:
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Foto: Merci, Chérie